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Mehr Transparenz bei Breitbandanschlüssen

  • Germany

    26-01-2017

    Der Bundestag hat am 1. Dezember 2016 der Transparenzverordnung der Bundesnetzagentur für den Telekommunikationsbereich zugestimmt. Laut dieser sind Festnetz- und Mobilfunkanbieter künftig zu mehr Transparenz bei der Vermarktung ihrer Breitbandanschlüsse verpflichtet.

    Mit der Verordnung erhalten Verbraucher einen Anspruch auf regelmäßige Informationen über die Leistungsfähigkeit ihres Internetanschlusses und somit über die tatsächlich realisierbare Datenübertragungsrate. Diese Daten müssen speicherbar sein und die Anbieter sind dazu verpflichtet, die Verbraucher auf Möglichkeiten zur Überprüfung der Geschwindigkeit hinzuweisen, etwa unter www.breitbandmessung.de.

    Vor Vertragsschluss müssen die Anbieter zudem in einem Produktinformationsblatt dem Verbraucher die wesentlichen Vertragsbestandteile aufzeigen. Dazu zählen unter anderem Vertragslaufzeiten, Datenübertragungsraten sowie Regelungen zur Drosselung.

    Aber auch während eines laufenden Vertrags müssen Nutzer nun transparent informiert werden: In der monatlichen Rechnung muss unter anderem das Ende der Mindestvertragslaufzeit sowie die Kündigungsfrist ersichtlich sein.

    Die TK-Transparenzverordnung wurde am 22.12.2016 im Bundesgesetzblatt verkündet und tritt nach einer Übergangsfrist von sechs Monaten am 01.06.2017 in Kraft. Sie ist im Internet unter www.bundesnetzagentur.de/tk-transparenzverordnung veröffentlicht.

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    This information is for guidance purposes only and should not be regarded as a substitute for taking legal advice. Please refer to the full terms and conditions on our website.

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